Donnerstag, 8. September 2011
Footprints in the Sand
Hallo meine Lieben,
die letzte Woche war total entspannend und wirklich richtig Urlaub, obwohl ich trotzdem so viel erlebt habe.
Letzten Mittwoch, den 31.08., war mein letzter Tag in Hervey Bay und ich finde ich habe ihn richtig gut genutzt. Jeremy, bei dem ich couchgesurft bin, war den ganzen Tag arbeiten und hat mir einfach sein Haus ueberlassen. Also hab ich erstmal einige Stunden vor seinem PC verbracht und anschliessend eine lange entspannende Dusche genommen. Mittags ist er zum Lunch heim gekommen und hat angeboten mir sein Fahrrad zu leihen. Das hab ich natuerlich nicht abgelehnt. Nachdem ich die Reifen aufgepumpt hatte, hab ich mich also auf sein heissgeliebtes Mountainbike geschwungen und irgendwie (ich bin sehr stolz auf meine Orientierung) den Weg in die Stadt gefunden.Ich bin am Strand entlang gefahren, das war richtig schoen. Im Zentrum angekommen, hab ich mir ein Eis und ne Flasche Wasser gekauft, mich ans Ufer gesetzt und mein Leben genossen :) Nachmittags hat mich Jeremy dann zur Bushaltestelle gefahren und so began ein neues Abenteuer, und zwar in Agnes Water.
Ich bin in dort erst um 21.00 Uhr angekommen, aber wurde wie ausgemacht von meinem naechsten Couchsurfer abgeholt und zu dem wohl luxurioesesten groessten Haus gebracht, indem ich waehrend meiner Zeit hier uebernachten werde/uebernachtet habe. Doch erst am naechsten Morgen hab ich das wirklich realisiert. Das riesige, auf einem Huegel erbaute Schloss hat einen Pool und einen riesen Balkon, von dem aus man eine wunderschoene Aussicht hat. Ich hab also mit Sicht aufs Meer ersteinmal gefruehstueckt und bin dann an den Strand gegangen.
Die Straende in Australien sind fuer uns Europaer wirklich etwas besonderes. Ich bin die touristenueberfuellten Straende in Italien oder Spanien gewoehnt, auf denen eine Liege nach der anderen aufgereiht ist und mam vor lauter Menschen die Wellen nicht mehr hoert. Ich war in Agnes Water allerdings der einzigste Tourist und das, obwohl der Strand so wunderschoen ist.
Ich hab mich also in den feinen sauberen Sand gelegt und nach dem mir die kurze starke von Endorphinen ausgeloeste Motivation in das kuehle Blau zu springen, durch die Kaelte des Wassers wieder entschwunden war, habe ich angefangen in diversen Flyern zu stoebern, um die Beschaeftigung der naechsten Tage zu planan.
Das war wohl fuer ihn der Grund mich anzusprechen. Verstaendlich, wenn ich mich aus seiner Sicht betrachte: Da kommt ein Maedchen alleine an den Strand, sie sieht zwar zufrieden und gluecklich aus, aber doch auch ein wenig verpeilt, so als waere sie zwar froh hier zu sein, aber haette im Grunde absolut keine Ahnung, was sie mit ihrer Zeit jetzt wohl anfangen solle. Also geht sie Richtung Meer, doch als eine Welle ihren grossen Zeh beruehrt, schreit sie kurz auf, ein Schuetteln ueberfaellt sie und sie geht wieder zurueck zu ihrem Handtuch. Dort packt sie ploetzlich dutzende Broschueren aus, von denen die Haelfte wegfliegt, aber trotzdem gibt sie nicht auf und versucht wohl irgendetwas ueber das Dorf, in dem sie sich gerade befindet, herauszufinden. Ich gebe zu, ich sah wohl wirklich hilflos aus!!
,What are you trying to do?, war sein erster Satz. Ich musste ueber mich selber lachen und erklaerte meine Situation. William war wirklich sehr nett und hat mir erklaert, was ich hier so treiben kann. Seine Gesellschaft, die mich in diesem Moment wohl wirklich gerettet hat, hab ich gebraucht. Er hat mir direkt vorgeschlagen, mir Town of 1770 zu zeigen, ein Dorf (das ist eigentlich schon zu viel gesagt), das aus einem Pub und 9 Haeusern (hauptsaechlich zum mieten oder kaufen) besteht. Captain James Cook ist dort im Jahre 1770 an Land gegangen. Wir sind zu einem Aussichtspunkt gefahren, den man von einem Holzweg aus besichtigen konnte.Wir sind ueber das Gelaender gestiegen (das haette ich mich alleine wohl nie getraut) und von Fels zu Fels bis ganz oben bzw. vorne geklettert. Die Aussicht war wirklich atemberaubend, wir haben Delfine gesehen. Auf dem Rueckweg sind uns dann noch zwei Schlangen ueber den Weg gelaufen, eine Wuergeschlange und eine Giftige, aber komischerweise hatte ich keine Angst. Anschliessend sind wir ein Bier in dem Pub (`Tree`) trinken gegangen, wo ich noch mehr Locals, unter anderem Steph (eine Surflehrerin, der Wil das Surfen beigebracht hat) kennen gelernt habe.
Zutiefst befriedingt von dem aufregenden Tag bin ich, nach einem leckeren Abendessen und ein wenig TV schauen, eingeschlafen.
Am naechsten Morgen bin ich direkt wieder zum Strand. Wil hatte mir angeboten heute mit ihm und zwei Kanadiern in einen Nationalpark angeln zu gehen. Natuerlich war ich puenktlich zur Stelle. Welcher Backpacker hat schon das Glueck am 2. Tag mit Locals kostenlos zu fischen? Es gibt viele Touren die ganau das anbieten, doch die sind teuer, nicht so entspannt und sicher auch nicht so lehrreich. Wie an fast jedem Strand in Australien hat auch der Agnes Water Beach kostenlose Barbeque Staende. Und an genau so einem haben Dany und Hilery, das kanadische Paerchen schon gewartet. So gab es auf typisch australische Art (Barbeque) kanadisches Fruehstueck (French Toast). Es war wirklich interessant. Toast in Ruehrei getraenkt und gebacken, mit Margarine und Nussbutter bestrichen, mit Erdbeeren belegt und mit einer unglaublich suessen Sosse uebergossen. Kalorienbombe kann ich nur sagen, aber wirklich lecker.
Danach gings endlich los. In Wils Bus ( VW- Bus artiges Gefaehrt mit 2 Sitzen vorne und einer grossen Matratze hintendrin, auf der es sich Hilery und Dany gemuetlich gemacht haben) sind wir in den Wald gefahren. Schon die Fahrt war interessant. Wil hat uns erklaert, dass man durch vier verschiedene Bereiche faehrt, bis man da ist: Zuerst Wald, durch den man weit durchsehen kann, weil nur Gras zwischen den Baeumen waechst, anschliessend werden aus dem Gras Buesche, dann kommt der Regenwald und letztendlich der Strand. Und der war unglaublich. Es war NIEMAND ausser uns da. Schliesslich befanden wir uns auch in einem Nationalpark, in den man als Traveller normal ohne Genehmigung gar nicht rein darf :) Es war gerade Flut und so sind wir zu einer kleinen Bucht, die bei Ebbe normal Strand ist und haben es uns dort gemuetlich gemacht. Wil hat die Angeln vorbereitet und uns erklaert, wie man den Koeder befestigt und sie auswirft. Es gab wirklich viele Fische dort. Das haben wir daran gemerkt, dass unsere Koeder alle 2 Minuten weg waren. Und so hat es nicht lange gadauert bis Hilery vor Freude aufschrie und uns ihren ersten kleinen Fisch praesentierte. Nach einem kurzen Fotoshooting haben wir den alledings zurueck ins Meer geworfen. Er war zu klein zum Essen.
Dany war erfolgreicher. Er hat einen gut 40 cm langen Fisch gefangen, das war echt cool. Nach einer kurzen Mittagspause gings dann weiter. Mit neuem Motivationsschub standen wir am Ufer und sahen Hilery kurze Zeit spaeter mit einem Fisch kaempfen, der doppelt so gross war die der von Dany. Unglaublich. Sie hat ihn aber leider verloren. Spaeter hab auch ich es geschafft meinen ersten Fisch zu fangen. Er war ziemlich klein und ich hatte dummerweise gar nicht bemerkt, dass ich einen Fisch an der Angel hatte. Ich habe immer gespuert wenn ein Fisch gerade den Koeder ass, weil die Angel dann ein wenig gezuckt hat. Meistens haben die Fische aber den Haken nicht verschluckt und sind weiter geschwommen. Beim Einrollen der Angelschnur sind wir ausserdem total oft an Stoecken oder was-auch-immer haengen geblieben und mussten so fester ziehen. Bei meinem Fisch habe ich wieder das Zucken der Angel gespuert und beim Einholen einen Widerstand. Ich dachte wie die 1000 male davor an einen Stock und so war die Freude doppelt so gross als ich den Fisch entdeckte, der an meiner Angel hing.
Waehrendessen hat Wil Danys Fisch ausgenommen und uns dessen Eingeweide praesentiert. Es war ein Weibchen, denn es hatte ganz viele Fischeier in seinem Bauch. Ich weiss das hoert sich herzlos an, aber genau die haben wir anschliessend wieder als Koeder verwendet. Nun war es Ebbe und der Tag neigte sich dem Ende zu. Abends hat Wil uns alle zu sich eingeladen, den Fisch zubereitet (war echt lecker) und uns Surfermovies gezeigt.
An dieser Stelle sollte ich Wil und sein Anwesen wohl etwa genauer beschreiben:
William ist nach Agnes gekommen, um sein Leben zu geniessen. Er hat als Security- Typ in diversen Nachtclubs und Bars gearbeitet, angeblich spaeter auch fuer VIP`s (unter anderem Madonna^^). Immer wieder hat er sein altes Leben beschrieben. Er hat 18-20 h taeglich gearbeitet und sich so wirklich kaputt gemacht. Jetzt ist er in Agnes, muss nicht mehr arbeiten (er braucht schliesslich auch nicht viel) und lebt seinen Traum. Er hat sich etwas ausserhalb von Agnes ein riesiges Grundstueck gekauft. Zum groessten Teil ist dort Wald mit Oppossums, Kaengurus, exotischen Voegeln, Schlangen usw. Ausserdem hat er 2 Feuerstellen, eine Billabong ( grossen Wasserloch, da dort ein unterirdischer Fluss vorhanden ist, musste er nur ein Loch graben, das sich dann schnell gefuellt hat) mit Fischen und ein ziemlich aussergewoehnliches Haus. Er hat alles selbst gebaut. Das grosse Stahlhaus hat keine Raeume, es ist ein einziger grosser Raum, der sich aber doch in Wohnzimmer (gleichzeitig auch Schlafzimmer, weil er sein Bett als Sofa verwendet, es so direkt vorm Tv steht und er jeden abend davor einschlaeft), eine Kueche und ein Gaestezimmer einteilen. Ueberall an der Waenden haengen Surfbretter (die liegen auch auf dem Boden ueberall), Bilder von Delfinen und Surfern. Muscheln, Sticker, Angeln, Staturen von Delfinen und Fahnen schmuecken seine Waende, Decke und Boden. Es gibt kein Klo und keine Dusche, generell kein fliessendes Wasser, nur ein riesen Regenwasserfass vor dem Haus. Das Haus ist ausserdem zweistoeckig, irgendwie hat es Wil wohl geschafft auf mittlerer Hoehe ein paar Bretter anzubringen und ein Bett dort hinaufzuhiefen. Man erreicht es ueber eine Leiter.
Ich hab mich im Nachhinein wirklich gefragt, warum ich das Luxusanwesen, indem ich vorher gewohnt habe gegen dieses ueberdimensionale Zelt (so kam es mir vor) eingetauscht habe. Ich denke, Wils Gesellschaft war einfach besser und schliesslich bin ich ja hier, um Abenteuer zu erleben.
Am 3.9. sind wir alle zusammen an den Strand gegangen, wo Hilery meine Theorie- Kenntnisse, die ich mir leztztes Jahr auf Studienfahrt in Frankreich, bei meinen ersten Surfversuchen, angeeignet habe, aufgefrischt hat. Anschliessend bin ich mit ihr rausgeschwommen und hab mich auf ihrem Brett versucht. Das war allerdings gar nicht so einfach und da wir keine wet suits anhatten, war uns auch ziemlich schnell kalt. Mittags sind wir ins Mango Beach Cafe zum Essen gegangen. Ansonsten war der Tag ziemlich entspannt. Das aufregendste war wohl die Dusche die ich gegen Abend auf Wils Grundstueck genommen habe. Er hat sein Regenwasser-Wasser im Wasserkocher gekocht, in einen Eimer, diesen auf ein Brett gestellt...ja, das war meine Dusche. Ich habe wirklich noch nie komplett im Freien geduscht, war aber eine Erfahrung wert. Abends haben wir dann noch DVDs geschaut, unter anderem Hall Pass, der war wirklich lustig. Es ging um 2 Ehemaenner, die von ihren Frauen eine Woche `Ehefrei` bekommen haben und so machen konnten was sie wollten. Da sie aber aus der Uebung waren haben ihre Anbaggerversuche nicht geklappt. Ihre Frauen im Gegensatz waren sehr begehrt, wirklich witzig. Wil hat wie jede Abend eine nach der anderen geraucht, zwischendurch auch mal seine Bong (er baut sein eigenes Marihuana in seinem Garten an^^) und Wein getrunken.
Am naechsten Morgen hat er mir dann eine `personal Surflesson` gegeben. Das war echt cool, alle andern Jugendlichen am Strand mussten dafuer bezahlen, hatten nur Softboards (die sind schwerer zu fahren (finde ich) aber fuer Anfaenger besser, weil man sich nicht verletzen kann), und zu 20. einen Surfcoach. Ich hingegen hatte ein Longboard (fand ich viel besser, schliesslich bin ich in Frankreich schon die ganze Zeit Softboard gefahren) und meinen persoenlichen Surflehrer. So hat es nur 5 Minuten gedauert, bis ich das erste mal gestanden bin. Am naechsten Tag hab ich alleine noch ein bisschen geuebt und wirklich Spass daran gefunden, weil es gut geklappt hat. Trotzdem finde ich ich Snowboarden aber noch viel besser, weil man nich immer auf ne Welle warten muss, sondern einfach immer fahren kann.
Abends haben wir zu zweit immer DVDs geschaut, am sonntag unter anderem `Paul`, die Komoedie mit dem Alien, echt gut, und montags Dilemma. Da sieht die Hauptfigur, die Frau seines besten Freundes fremdknutschen und weiss nicht genau, wie er das seinem Freund beibringen soll. Ausserdem hat ich montags noch das Highlight in dem Kaff gemacht: Ich bin Scooteroo gefahren. Eine Mischung aus Roller und Motorad. Wil hat mich morgens dort hin gefahren, ich habe gesagt, dass ich das machen will, ich musste keinen Fuehrerschein zeigen oder mein Alter sagen oder sonst was, wieder etwas das in Deutschland niemals moeglich waere, hab ich gedacht. Ich bin einfach mittags um zwei wieder hin, habe das Geld bezahlt (ich musste statt 55 Dollar nur 50 zahlen, weil Wil dabei war :)) und dann gings los. Aus allen Hostels wurden die Leute dort hin gefahren, wir waren am Ende zu 30. oder so. Dann sollten wir uns alle auf ein Motorrad setzten. Uns wurde erklaert wo die Bremse und wo das Gaspedal ist und nachdem wir dort alle 3 Runden im Kreis gefahren sind, haben sie uns schon auf die Strasse los gelassen. Da ich schon 2 Jahre Roller gefahren bin war das fuer mich kein Problem, aber ich weiss nicht,ob ich mich das getraut haette, wenn ich null Erfahrung gehabt haette. Wir sind in der Schlange hintereinander durch die Gegend gefahren. Hat wirklich Spass gemacht, wir haben ganz viele wild lebende Kaengurus gesehen (davon gibts in Australien nach groben Schaetzungen inzwischen 300 Millionen), wurden fotografiert und haben den Sonnenuntergang in Town of 1770 angeschaut. Die Investition hat sich wirklich gelohnt. Vorallem weil ich auch endlich mal wieder mit junge Leuten unterwegs war.
Wil hat mich dort abends wieder abgeholt, ich hatte eine Dusche im Dunklen unterm Mond und den Sternen (Wil hat nur die Lichter von seinem Auto angemacht, sonst haette ich gar nix gesehen) und hatte so wieder einen aufregenden Tag hinter mich gebracht.
Am naechsten Tag ging es ganau so weiter. Ich wurde von einem anderen Local, Scotty, eingeladen mit ihm und Hilery nochmal fischen zu gehen. Und zwar mit seinem Motorboot!!! Wil hat uns also morgens zu ihm gefahren und nach einer gemuetlichen Tasse Kaffee gings dann auch los. Wir sind nach Town of 1770 gefahren, wo wir das Boot ins Wasser gelassen haben. Ich war so bloed und hatte eine kurze Hose an, es hat nur leider geschuettet. Obwohl ich meine Softchilljacke anhatte, war es trotzdem richtig kalt. Aber die Fahrt war echt cool. Da es so stuermig war, gab es richtig grosse Wellen und da das Boot so klein war und wir so schnell gefahren sind, ist es immer richtig gedopst. Das war echt cool. Wir sind wieder an die gleiche Stellen gefahren, an der wir mit Wil waren, nur waren wir diesmal schneller da, weil wir eben uebers wasser gekommen sind. Beim Fischen hatten wir allerdings kein Glueck. Scotty hat so ein Geraet am Boot, das immer piepst, wenn ein Fisch unterm Boot durchschwimmt, und es hat die ganze Zeit gepiepst, aber trotzdem wollte kein Fisch unsre Koeder haben. Wir haben ab und zu den Platz gewechselt, aber es hat alles nicht geholfen. Nur Schotty hat einen kleinen Fisch gefangen, den haben wir aber gleich wieder zureck geworfen. Da wir komplett nass waren, sind wir dann nach 1 oder 2 Stunden wieder zuueck. Die Rueckfahrt war noch verrueckter, weil die Wellen groesser waren und Scotty noch schneller gefahren ist. Das war wirklich das Beste an dem Tag. Richtig cool. In Town of 1770 haben wir in dem einzigen Pub dann noch einen Cappuccino getrunken und sind anschliessend zurueck gefahren. Das hatte auch seine Vorteile,denn so konnte ich bei Hilery und Dany duschen und ein wenig ihren Laptop benutzen. Abends hat Wil mir dann wieder einen Surffilm gezeigt und wir haben `Employee of the Month` geschaut.Der war total verwirrend, bin mir nicht ganz sicher ob ich ihn richtig verstanden habe.
Zu diesem Zeitpunkt war ich dann schon froh, dass es meine letzte Nacht war. Jeden abend 4 Stunden TV zu sehen hat mich am Ende wirklich gelangweilt, aber was anderes konnte man in diesem kleinen Dorf auch nicht machen. Am naechsten Tag warn wir dann also nochmal am Strand, ich habe die Bilder von Wil auf meine Festplatte gezogen, mich von allen verabschiedet und die Abfahrt vorbereitet. Ich war echt froh, als es dann endlich los ging. Wil hat mich zur Bushaltestelle gefahren und mir total den suessen Zettel mit seiner Mailadresse, seiner Webseite und folgenden Worten gschrieben: Thanks for your Smilies and Laughter, they share in my World, Take care, Have Fun, Love Life. (Danke fuer dein Laecheln und Lachen, das hat mein Leben bereichert, Pass auf dich auf, hab Spass, liebe das Leben)
Das gleiche wuensch ich euch.
Eure Franzi
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