Dienstag, 30. August 2011

Hervey Bay

Hier einige Erlebnisse von meiner naechsten Station:

Hervey Bay ist noerdlich von Rainbow Beach und der Hauptzugangpounkt nach Fraser Island. Die Insel haben wir ja schon bestaunt, aber uns hat ein weiteres Highlight hier her gelockt: Die Whale Season!!! Von Mitte Juli bis Ende Oktober sammeln sich Schwaerme von Buckelwalen in der wunderschoenen sandigen ruhigen Bucht zwischen der Ostkueste Australiens und Fraser Island. Nirgendwo sonst in der Welt hat man einen besseren Blick auf das beeindruckende Spektakel. Im Zeitraum vom 1. August bis zum 1. November garantieren die Veranstalter sogar, dass man auch wirklich einen Wal zu Gesicht bekommt, andersfalls gint es eine weitere Tour umsonst dazu.

Am Sonntag Nachmittag sind wir in dem Toptouristenziel angekommen und wurden von dem Shuttle- Service des Hostels `Next Backpackers` mitgenommen. Da wir von unserem Fraser- Island- Trip noch `Goon`, das billigste alkoholische Getraenk (ca. 12 Dollar fuer 4 Liter) in Australien uebrig hatten, sind wir abends an den Strabd gegangen, haben den Wellen gelauscht, dem Wechsel von Flut und Ebbe zugesehen und den Goon genossen. Ploetzlich sind hinter uns wieder Opossums aufgetaucht, die uns hoffnungsvoll (sie hatten wohl Hunger) angeschaut haben. Sie kamen wieder bis auf 10 cm Entfernung an uns heran. Wirklich schoen Ihnen zuzusehen.



Am naechsten morgen ging es dann zum `Whale Watching` los. Wir wurden vorm Hostel abgeholt und sind zum Hafen gefahren. Die Boote schippern vom Urangan Marina raus bis zum Platypus Bay und fahren dann auf der Suche nach den attraktivsten Tieren eine Walschule nach der anderen ab.

Nachdem wir also ca. 1 h parallel zu Fraser Island aufs Meer bzw. weiter in die Bucht gefahren sind, kam schon das erste mal vom Kapitaen: Delfine!! Sie waren allerdings ziemlich weit weg. Spaeter hat sich die Investition von 104 Dollar dann aber richtig gelohnt. Ein Buckelwal- Paerchen ist ewig um unser Boot herumgeschwommen. Meistens hat man nur ihre Ruecken und die Hinterflossen gesehen, wenn sie Luft geholt haben. Ploetzlich ist jedoch der eine Wal voellig unerwartet aus dem Wasser gesprungen. Das fand ich so faszinierend. Wie schafft es dieses 16 Meter lange riesige Tier mit einem einzigen Flossenschlag seinen 40 Tonnen schweren Koerper komplett aus dem Wasser zu befoerdern? Wi viel Energie muss dafuer noetig sein? Echt verrueckt und sehr beeindruckend.





Spaeter kam dann nich ein Delfin dazu, den wir wegen unseres perfekten Platzes (wir standen ganz vorne auf dem Boot auf einer Plattform) perfekt beobachten konnten. Er ist bestimmt eine Minute vor dem Boot schraeg unter uns mitgeschwommen. Das war wirklich schoen.



Auf der Rueckfahrt haben wir uns dann noch, nachdem wir uns durch das im Preis inbegriffene Buffet gefuttert haben, mit 3 aelteren Australiern unterhalten. Sie wohnen suedlich von Brisbane und haben auch gerade Urlaub gemacht. Sie haben von ihren Erlebnissen in den USA berichtet und erzaehlt wie toll sie doch Schnee finden, weil der ja so selten ist :)

Am naechsten Tag haben wir dann die Sonne genossen und am Strand gechillt. Es war der letzte Tag, den wir gemeinsam verbracht haben, denn heute ist der Henrik Richtug Sueden nach Noosa Heads gefahren und Basti in den Norden nach Agnes Water.
Das reisen mit den beiden hat wirklich Spass gemacht und ich bin froh, dass ich am Anfang nicht alleine war. Aber jetzt freue ich mich drauf, endlich ganz auf mich alleine gestellt zu sein und somit auch irgendwie voellig frei.

Gerade sitze ich bei Jeremy,dem Couchsurfer, bei dem ich letzte Nacht uebernachtet habe, am Computer. Er ist arbeiten und hat mir sein Haus ueberlassen. Find ich irgendwie voll verrueckt jemandem, den man fast nicht kennt, einfach so sein Haus anzuvertrauen. Aber ich bin ja lieb und mach nix kaputt :) Er ist wirklich nett und hat mich darin bestaerkt mit dem Couchsurfen weiter zu machen. Heute abend gehts weiter nach Agnes Water, wo schon die naechsten Surfer auf mich warten :)

Ich melde mich natuerlich weiterhin und denke gaaanz viel an euch.

Eure Franzi

















Montag, 29. August 2011

Fraser Island

G´Day Mates :) ,
nun folgt mein nächster Blogeintrag über Fraser Island.

Diese größte Sandinsel der Welt beherbergt nur 360 Einwohner, aber lockt jedes Jahr 250 000 Angler, Abenteurer und Naturliebhaber an. Das 1993 zum Weltnaturerbe ernannte 120 km lange Paradies (wie es die Aborigines nennen) beherbergt dichte Regenwälder, mineralreiche Süßwasserbecken und 200m hohe Dünen. Das schwimmen im Meer ist aufgrund von Haien und starken Strömungen allerdings verboten und vor den vielen freilebenden Dingos dort sollte man sich auch in Acht nehmen.

Am 24.08. sind wir in Rainbow Beach in unserem Hostel angekommen. Nachmittags gab es ein „Briefing" , indem uns erklärt wurde, was man auf Fraser alles nicht darf. Und das war ziemlich viel, allein die Verhaltensregeln, die einem die Auseinandersetzung mit einem Dingo ersparen sollten, waren genug. Trotzdem waren sie alle sinnvoll und nötig, um diesen schönen unberührten Ort zu erhalten. Außerdem wurden wir in unsere Gruppen eingeteilt. Es gab 4 Gruppen mit jeweils 8 Leuten. Der Guide erklärte uns, dass das unsere Familie für die nächsten 3 Tage sei, aber dass wir eh alle eine große glückliche Familie wären. In meiner Gruppen waren 2 deutsche Mädels Linda und Moni, mit denen ich mich richtig gut verstanden hab, Henrik und Basti, ein Schotte namens Scott, Lee aus England und Alan aus Irland. Am nächsten Morgen ging es dann nach unserem Pancakes- Frühstück los. Beim buchen hatten wir vorher schon abgeklärt, dass wir, obwohl wir alle drei unter 21 sind, fahren dürfen. Das war nämlich auch eins der Highlights. Auf den Sandstraßen und durch die Regenwälder mit diesen riesigen Trucks brettern. Bevor es zur Anlegestelle nach Fraser ging, wurde uns also noch erklärt, wie man diese Monster auf dem rutschigen Sand unter Kontrolle behält. Dann ging es endlich los. Als erstes ist Scott gefahren, weil er es gewöhnt ist, rechts zu sitzen. Alles hat gut geklappt. Auf Fraser haben wir nach 100 m schon eine riesige Schildkröte am Strand liegen sehen. Obwohl sie tot war, wurde sie von allen bestaunt und fotografiert. Dann gings zu unserem Campingplatz. Wir sind bestimmt eine Stunde gefahren, durch untiefe Seen, über Felsen, Dünnen und am Strand. Allein die Fahrt war schon wirklich aufregend.

Das Campen war, obwohl ich das eigentlich gewöhnt bin, ziemlich unkomfortabel. Das Problem ist, dass die Dingos überall sind und man seine Sachen immer in den Trucks lassen muss, weil sie von jedem Geruch angelockt werden. Das Essen wird immer in den Anhänger geschlossen, nicht mal unsere Schlafsäcke durften wir tagsüber im Zelt lassen. Obwohl wir uns an all das gehalten haben, haben wir trotzdem mehrere Dingos abends an uns vorbei laufen sehen. Echt verrückt. Das nächste Problem war, dass es die 3 Tage durchgeregnet hat- und das im Sunshine State Queensland!!! Naja, aber da mussten wir durch. Unsere Klamotten und Handtücher waren also nach ziemlich kurzer Zeit schon nass und da man sie nicht aufhängen konnte ( Dingos!!!), blieb das auch die 3 Tage so.

Trotzdem all dem haben wir die Tour sehr genossen. Unsere „Familie“ war wirklich richtig cool, generell waren alle Leute voll gut drauf, offen, lustig und partyfreudig :) So kam es, dass wir jeden Abend ordentlich gefeiert haben. Um 10 oder 11 gings dann runter zum Strand und dort wurde weiter gefeiert. Ich hab so viel über andere Länder und sogar über Deutschland erfahren :)




Tagsüber haben wir uns die Insel angeschaut. Am ersten Tag ging es nach dem Mittagessen (Sandwiches- echt lecker) zu einer richtig hohen Düne. Das waren auch die einzigen 2 Sonnenstunden in den 3 Tagen, und von daher wunderschön. Als wir den anstrengenden steilen Sandhügel endlich hochgeklettert waren, war die Aussicht wirklich wunderschön. Ich sag nur: Endorphine pur ^^. Nach unzähligen Fotos, im Sand chillen und einem langen Gespräch mit Kea Ti und seiner Freundin, 2 wirklich sehr sehr netten Südkoreanern, die in Australien Englisch studieren, gerade Urlaub gemacht haben und uns über die Verhältnisse in Korea aufgeklärt habe, ging es dann zurück ins Camp.




Am nächsten Morgen waren wir am Lake McKenzie. Der größte See auf Fraser. Die ganzen Seen sind dadurch entstanden, dass sich mit der Zeit Regenwasser auf einer dünnen undurchdringlichen Schicht aus verrotteten Blättern und Zweigen angesammelt hat. Ich habe wirklich noch nie so klares Süßwasser gesehen. Allein die Fahrt dorthin war aufregend, weil sie durch den Regenwald führte und es keine Straße, sondern nur einen hügeligen schmalen Sandweg gibt. Und das aufregendste: Ich bin gefahren!!! Das war echt richtig cool. Über 7km war die Strecke lang und bei einer Geschwindigkeit von maximal 20 km/h hat es auch entsprechend lang gedauert. Aber anscheinend hatte ich meine Sache gut gemacht, denn ich wurde am Abend zur besten deutschen Fahrerin gekürt. Obwohl es geregnet hat, sind alle direkt in den See gesprungen, schließlich muss man das ausnutzen, Die meisten von uns sind wahrscheinlich nie wieder an dem See. Im Vergleich zur Außentemperatur war er sogar ziemlich warm und das Wasser war wirklich wunderschön sauber.

Außerdem waren wir an dem Tag noch am Wrack der „Maheno“. Das Passagierschiff sollte 1935 zu einem Schrottplatz der Japaner gebracht werden, wurde dann aber von einem Zyklonen an die Küste gespült. Dort liegt es jetzt seit dieser Zeit und wird jeden Tag von Touristen bestaunt. Das Schiff wird jeden Tag durch die Flut mehr zerstört, aber hat von seiner alten Pracht kaum etwas verloren.



Am letzen Tag sind wir im strömenden Regen dann noch zum Lake Wabby gelaufen. Der See ist auf drei Seiten von Eukalyptuswald eingeschlossen, an der vierten Seite erstreckt sich eine gewaltige Sanddünne. Den Weg zurück zur Fähre bin ich wieder gefahren. Auf dem Sand fahren war im Vergleich zum Regenwald richtig langweilig, hat aber trotzdem voll Spaß gemacht, weil man dort bis zu 80 km/h fahren kann.

In Rainbow Beach haben wir dann noch eine Nacht verbracht, Nummern mit unseren Familienmitgliedern ausgetauscht, die letzten Alkoholreste verzerrt und nochmal gefeiert.
Jetzt bin ich in Hervey Bay. Da hier grade Whale Season ist (1. August bis November) haben wir gleich mal eine Tour gebucht. Für 104 Dollar garantiert der Veranstalter, dass man Wale sieht, wenn nicht bekommt man sein Geld zurück oder eine zweite Tour geschenkt. Danach reise ich weiter in den Norden nach Agnes Water.
Ich melde mich wieder. Vermiss euch alle ganz doll.

Eure Franzi

Montag, 22. August 2011

Brisbane – im Sunshine State Queensland


Hallo ihr Lieben,

unsre Tagen hier in Brisbane neigen sich nun langsam dem Ende zu. Wir sind schon fast eine Woche hier und haben viel gesehen, organisiert und erlebt.

Basti und ich sind am 16.08 abends um 10 in unsrem Hostel  „Cloud 9“ in der Upper Roma Street in Brisbane angekommen. Total erledigt von der anstrengenden Hinreise sind wir nach einer  erlösenden Dusche in unsre Betten gefallen. Die Zimmer haben für die 17 Dollar die wir pro Nacht zahlen einen wirklich guten Eindruck gemacht. Aber als wir nach 3 Tagen umziehen mussten sahen wir, was uns für unser Geld eigentlich zustand.
Wir hatten dieses billigste aller Hostel in Brisbane übers Internet gebucht, doch der Anbieter hat unsere Reservierung nicht an das Hostel weitergeleitet. Als wir dann ankamen und die Buchungsbestätigung dabei hatten, waren die 17- Dollar- Zimmer alle belegt und deshalb kamen wir in ein 8-Bett-Zimmer, indem wir dann aber nur zu dritt waren, mit Bad, das eigentlich 24 Dollar die Nacht kostete. Das wussten wir aber nicht. Nach drei Tagen, haben wir erneut 2 Nächte gebucht, diesmal für 19 Dollar und kamen in ein 16 - Bett Zimmer, das wirklich unter aller Kanone war. Die Matratzen brachten uns wirklich auf den Gedanken nicht zu schlafen!!! Als wir nämlich unsre Betten bezogen, haben wir Flecken im gesamten Farbspektrum entdeckt. Und mit der Menge Haaren, die überall verteilt lagen, hätte man Perücken für ein ganzes Männer- Altersheim herstellen können. Es war wirklich widerlich, aber da mussten wir jetzt durch.
Inzwischen sind wir mit Henrik zusammen ins YHA gezogen, das 5- Sterne- Hotel unter den Hostels. Das Angebot 220 Dollar für  10 Nächte in YHA- Hostels (die Kette hat in ganz Australien Unterkünfte), also 22 Dollar die Nacht, haben wir gerne angenommen. Hier sind wir jetzt bis Mittwochmorgen zu 6. im Zimmer, wir haben wieder ein eigenes Bad, eine große Küche OHNE Kakalaken, einen Pool, Billard, Wii und noch mehr Luxus. 


Abgesehen von unseren Erfahrungen, die wir mit Hostels gemacht haben, haben wir hier noch viel mehr erlebt. Brisbane ist wirklich eine wunderschöne Stadt voller Gegensätze. Es leben 1,8 Millionen Menschen in der boomenden Stadt, aber von Großstadtgehetze ist trotzdem keine Spur. Es werden jede Menge riesige Gebäude und Hochhäuser gebaut, doch dazwischen findet man immer wieder winzig kleine Kirchen, alte Häuser und jede Menge Parks. Es gibt hier Backpacker wohin man schaut und Menschen aus allen Nationen der Welt, aber trotzdem gibt es kein Rassismus. Jeder grüßt hier!!! Das bin ich aus Deutschland wirklich nicht gewohnt. Und die Bürger hier sind wirklich so hilfsbereit und zuvorkommend wir ihr Ruf es verspricht. Jeder fragt: Hey, How are u today? , man wird einfach so angesprochen. Echt cool.
An unserem ersten Tag in der Stadt hat uns ein älterer Australier plötzlich angesprochen. Er war wirklich lustig, obwohl wir ungefähr nur die Hälfte verstanden haben. Er hat erzählt, dass seine Frau ihn nachts geweckt hat, ihn angeschrien hat und Tee trinken wollte, ganz komischer Typ :D Dann hat uns auch ein vorbeilaufender Mann im Anzug, der sicherlich besseres zu tun hatte, gefragt ob alles in Ordnung ist und ob er uns helfen kann J Also was ich eigentlich sagen will ist, dass wir uns hier wirklich wohl und willkommen fühlen.

Was ich auch sehr besonders hier finde ist, dass man für fast nichts Eintritt zahlen muss. Es gibt wunderschöne Parks mitten in der Stadt, mit öffentlichen Grillplätzen, Trinkwasserspendern und in dem einen sogar einen künstlich angelegten Strand (Streets Beach). Dort gibt es sogar Lifeguards, Toiletten, Umkleiden und Duschen, ein Kinderbecken und Ausblick auf den Fluss und die Skyline der Stadt für umsonst. Museen, Galerien und Internet (z.B. in der Library) sind kostenlos. Allerdings kann man von den Museen und Galerien nicht zu viel erwarten. Australien hat schließlich nicht viel Geschichte. Im 18. Jahrhundert waren hier die ersten Engländer und haben ihre Sträflinge her gebracht. Deshalb gibt es nur etwas über die Geschichte und Lebensweise der Aborigines oder der Tiere zu erfahren. Gemälde und Staturen sind nicht älter als 100 Jahre und auch die australische Geschichte prägende wichtige Menschen leben teilweise noch. Trotzdem war es interessant.
 Vor zwei Tagen (20.08.2011) waren wir auf dem Mt. Coot- tha. Da im Reiseführer nur steht, dass man von dort oben einen wunderschönen Blick auf Brisbane haben soll und es eben ein Mount ist, haben wir uns aufs „Berg besteigen“ eingestellt. Mit Wanderschuhen, 2 Litern Wasser für jeden und ausreichend Proviant sind wir also in den Bus Richtung Mt. Coot– tha eingestiegen. Dort wurden wir in der Annahme bestätigt, heute höchst sportliche Leistungen vollbringen zu müssen, weil die anderen Touristen (Chinesen, Japaner, Deutsche, und Engländer) genauso aussahen wie wir. Nach 25 Minuten rasanter ansteigender Fahrt sind wir also voller Vorfreude und Tatendrang ausgestiegen und wurden leider etwas enttäuscht. Wir waren schon auf der Aussichtsplattform!!! Und der Mount war für uns Deutschen, die die Alpen gewöhnt sind, eher ein Hügel. Aber der Ausblick war wirklich wunderschön. 5 Minuten später, nachdem wir ausreichend Fotos geschossen hatten, wollten wir , dass unsere Wandervorbereitungen nicht sinnlosgewesen waren, und beschlossen deshalb die Wanderroute zu den JC Slaughter Falls zu bestreiten. Die 4 Kilometer durch den Wald waren wirklich schön, doch schon nach einigen Metern merkten wir, dass der Flusslauf, der parallel zu unserem Weg verlief, ausgetrocknet war. Und so kamen wir also an die Abhänge der JC Slaughter Falls, wir sahen nur keine Wasserfälle, weil es kein Wasser gab. Schade, aber auch wirklich faszinierend, wenn man bedenkt, dass die Region letztes Jahr noch völlig unter Wasser stand. Auf dem Aboriginal Trail, gab es dann noch einige Wandmalereien zu sehen und (was wir besonders witzig fanden) einige „Arrangement of stones“, auf deutsch: Steinhaufen. Wir wussten erst gar nicht was gemeint war, bevor wir neben diesen Schild einige Kieselsteine entdeckten. Das ist ja auch wirklich eine wahre Seltenheit so mitten im Wald. Naja, danach waren wir dann noch im Planetarium, was ebenfalls kostenlos war und in den botanic gardens. Das beeindruckenste dort waren nicht die verschiedenen exotischen Pflanzen und Bäume,  die Bonsais oder die dort gerade stattfindende Hochzeit, sondern die vielen Leguane, die dort an einem Teich neben den Enten in der Sonne bruzelten. Sie waren wirklich richtig groß und echt viel.
Heute ist unser „Organisationstag“. Da der Henrik seinen Laptop dabei hat, lohnt es sich WLAN für 10 Dollar am Tag zu kaufen. Das haben wir heute gemacht. Wir sind im Hostel am Laptop J
Heute Abend wollen wir noch zu dem Mangrove Boardwalk, ein Holzsteg in den botanic gardens, der direkt am Fluss entlang läuft und von dem aus man nachts Opossums füttern kann. Svenja, eine Work and Travellerin, die wir gestern Abend kenn en gelernt habe, will auch mitkommen. Von ihr haben wir auch erfahren, dass Brisbane die größte Stadt an der östlichen Hemisphäre ist. Morgen steht dann der Lone Pine an, auf den ich mich schon die ganze Zeit am meisten freue, weil es dort gaaanz viele Koalas gibt J Und am Mittwoch brechen wir dann auf in Richtung Norden. Wir haben vorhin im Internet nach Angeboten für Touren zu Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, gesucht und wollen das dann noch buchen.

Ich hoffe in Deutschland ist alles in Ordnung und es geht euch allen gut. Ich vermisse euch auf jeden Fall. Machts gut und lasst von euch hören :)

Eure Franzi

Donnerstag, 18. August 2011

Bilder von der Hinreise

 Vor der Abresie
 Mein Rucksack^^
 Transrapidbahn
 Innenstadt Shanghai
 Tanzende Chinesen mtten in der Innenstadt :)
 Haie als Schaufensterdeko


 der chinesische Teegott
 unser Teemeister

 Kraeuter unter den Augen sollen Falten verhindern :)




 Sonnenaufgang in Australien